Akte Unsinn

Sonntag, 29. November 2015

Presseclub?

Eher Club der kenntnisfreien Russophoben.
Weitere Worte zwecklos.

Freitag, 27. November 2015

Die dunkle Seite der Macht

dürfte künftig demnächst Bayerns Polizei in ihren Reihen begrüßen dürfen, zumindest wenn man deren künftige Schutzausrüstung betrachtet. Ob neben den futuristischen Darth-Vader-Helmen auch Laserschwerter zur Ausstattung gehören werden, ist noch unklar.

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Foto - Darth Vaders Adjutant Polizeikommissar Darthmoser

Nun gut. Möge die Macht mit euch sein!

Mittwoch, 16. September 2015

Tradition

früher mal bei facebook, heute ausnahmsweise hier - aus der Reihe «Wahlplakate mit Biss»:

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Mittwoch, 9. September 2015

Bravo, Frau Kelle,

ein eigens für Frauen entwickeltes Kniegelenk hat tatsächlich wenig mit einem sozialen Geschlecht zu tun, sondern vielmehr mit dem biologischen. Und einen Frauenparkplatz in der Tiefgarage benutzt wohl freitags auch niemand, der sich nur mittwochs weiblich fühlt.

Also, gut gekontert bei Plasberg.

Eben im TV

Nunmehr musste ich lernen, dass der Rhein der größte Fluss Europas ist. Ich mag den Rhein, besonders auch wegen seiner Geschichtsträchtigkeit, aber der größte Fluss Europas ist er wohl nur in Geist der Dokumentarfilmmacher. Weit größer, länger und wasserreicher in Europa ist die Wolga. Sogar der Don.

Europa endet aber anscheinend nirgendwo geografisch, sondern irgendwo politisch. Das nur mal so nebenbei ...

Montag, 7. September 2015

Suizid-Zone

Ein Blick der Japaner auf die Deutschen im Auszug aus einer Wissenschaftssendung des japanischen Fernsehens:

https://www.youtube.com/watch?v=_o96NLqgelI

Doch, ich musste schon schmunzeln ;-)

Mittwoch, 2. September 2015

Doitschland rüstet auf

Feldwebel Bednarz (CDU) und Obergefreiter Giesa (FDP) gründen, sofern man Seite 10 der FAZ vom heutigen Tag vertrauen darf, eine ›digitale Bürgerwehr‹, also eine Art Privat-NSA zur Überwachung und Entblößung Bloßstellung aufmüpfiger BürgerInnen, die sich hartnäckig dem Linksliberalismus bzw. Linkskonservatismus verweigern.

Na, wenn diese Beiden zu den VordenkerInnen der deutschen Gesellschaft werden, muss man sich um eines keine Gedanken mehr machen: die Freiheit des Wortes.

Manche überbezahlte Wichtigtuerx sind eben extrem unterbeschäftigt, wie es scheint. Sie könnten eine Maurerkelle in die Hand nehmen und Flüchtlingsunterkünfte bauen. Oder Gefängnisse für die abtrünnige Bürgerschaft.

Echt geiles Denunziantentum ...

Erinnerung an mich selbst:
Künftig keine Zeitung mehr kaufen!


buergerwehr.jpg

Montag, 31. August 2015

Ein Aufreger

[fernab meiner üblichen Thematik, aber doch irgendwie passend]

Für manche Zeitgenossen wird der weiter unten verlinkte Blogeintrag von Nicolaus Fest, einst Mitglied der Chefredaktion der BILD (mit der ich selten übereinstimme), zu einem längst gewohnt gewordenen Aufschrei der Entrüstung führen, aber ganz so unrecht hat der Mann nicht.

Ein Auszug:
»Wer keine Ahnung von eigenen Werten hat, findet alle Menschen nett, egal was sie glauben, meinen, vertreten. Dem Trinker ist zum Trinken jeder recht, dem Menschen ohne Kultur jeder willkommen. Wer für nichts mehr steht, hat auch keine Gründe, andere abzulehnen.«

Zum Beitrag:
//nicolaus-fest.de/bitte-ein-bit-willkommenskultur-als-kulturverlust/

Es ist etwas Wahres dran, an Fests Aussagen, finde ich. Zumal mir das allgegenwärtige Gerede von Einheitskultur, -werten, -währung, -religionen, -meinungen, -geschlechtern usw. mitunter gehörig auf die Nüsse geht.

Meinetwegen mag also jede/r meine Ansichten für richtig oder falsch, gut oder schlecht, verständlich oder unverständlich halten ... immerhin, zumindest habe ich überhaupt noch eigene Ansichten. Diese Freiheit nehme ich mir.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Seltsame Blüten

Im Lauf der Jahrhunderte trieb die Juristerei oft seltsame Blüten. Insbesondere französische Gerichtsakten aus dem 15. Jahrhundert beschreiben skurrile Prozesse, über die man heute nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Wie beispielsweise das Todesurteil gegen ein Wildschwein, das ein Kind ›ermordet‹ haben soll. Tatsächlich wurde das Tier enthauptet. Noch irrer war das Urteil - Tod durch Erhängen - gegen einen Mann und eine Eselin, die miteinander Sodomie getrieben haben. Immerhin wurde die Eselin unmittelbar vor dem Vollzug des Urteils begnadigt und freigelassen.

Gemäß der Natur bleibt eine ›sexuelle Beziehung‹ zwischen Mensch und Esel unfruchtbar. Unabhängig vom Glauben an einen Schöpfer oder an die Evolution muss festgehalten werden, dass es infolge einer ›natürlichen Paarung‹ keine Mesel geben wird.

Zurück zum Akt der Sodomie und zur Todesstrafe für den ›Eselschänder‹. Letzteren hätte man in einer Kosaken-Staniza vermutlich tüchtig verprügelt und anschließend weggejagt oder in den Dorfteich geworfen. Die arme Eselin wäre vermutlich mit einer zusätzlichen Futterration getröstet worden. Aber ein juristisch korrektes Todesurteil gegen eine ›Unzucht treibende Eselin‹? Darauf wäre wohl niemand gekommen. Eine derartige Rechtssprechung entwickeln keine Menschen mit einem vernünftig ausgeprägten Empfinden für Recht und Gerechtigkeit, sondern nur Menschen, deren Vernunft durch abstrakte Rechtsvorgaben stark beeinträchtigt wird. Die das Unnatürliche in formelle Paragrafen packen wollen, um es dem Natürlichen anzugleichen. Die gar das Unnatürliche erklären möchten, indem sie es per Gesetz als natürlich festschreiben.

Französische Juristen des 15. Jahrhunderts setzten Menschen und Tiere gleich. Dies hatte zur Folge, dass während eines gewissen Zeitraums Menschen und Tiere gleichermaßen für ihre Missetaten von einem Strafgericht zur Verantwortung gezogen wurden. Durch Tiere begangene und - damit abstruse - ›Rechtsverstöße‹ führten zu ebenso abstrusen juristischen Ahnungen, zum Beispiel der Hinrichtung von ›mordenden Wildschweinen‹ und ›vergewaltigenden Hirschen‹. Übrigens wurden gegebenenfalls sogar Ratten als Zeugen vorgeladen, doch sie mussten wegen der Gefährdung für ihr Leben durch streunende Katzen nicht zum Termin erscheinen. Gut für die Ratten, schlecht für den ordnungsgemäßen Prozessablauf.

Einiges an der heutigen Gesetzgebung erinnert mich an solche Absurditäten. Unabhängig von der Betrachtung eines einzelnen Themas oder Bereichs muss man die Entwicklung zu einem Wirrwarr an abstrakten Entscheidungen, Empfehlungen und Vorhaben in ihrer Gesamtheit betrachten und sämtliche mögliche Auswirkungen berücksichtigen. Doch dann würde sich eigentlich nur eine einzige Frage stellen:

Was ist der Mensch?
Ein natürliches, biologisches Wesen?
Ein abstraktes, juristisches Wesen?

Die Antwort auf diese Frage wird eines Tages über das Wohl und Wehe der Menschheit, deren Fortbestand und Entwicklung, entscheidend mitbestimmen. Vielleicht gar den Ausschlag geben. Also sollte man die oben gestellte Frage immer im Hinterkopf behalten, bevor man unbedacht Ungleiches juristisch angleicht. Ganz gleich, in welcher Beziehung. Denn in der längst geöffneten Büchse der Pandora wird man immer eine weitere Büchse finden. Nichts sonst.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Das Banner unseres Feindes

Вражье знамя
Растает, как дым,
Правда за нами,
И мы победим.

Anna Achmatova - 19. Juli 1941

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