Freitag, 17. Oktober 2014

Operation ›Broken Wing‹

Dass Deutschland keine richtige Armee hat, wurde auf diesem Blog hinlänglich erläutert. Dennoch muss den Deutschen nicht bange sein. Schließlich gibt es zwei geheime Wunderwaffen: Frau Merkels Blick in Anwesenheit Putins und Frau von der Leyen mit ihrer militärischen Unbedarftheit.

Deutschland will - so kündigte die Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt (IBoK) vollmundig an - gemeinsam mit Frankreich die Einhaltung des Waffenstillstands im Donbass überwachen. Mittels Drohnen. Die lächerliche Drohung der Milizen, sie würden Luftraumverletzungen durch militärisches Fluggerät nicht hinnehmen, schreckt sie nicht ab.

Dennoch: Die Milizen müssen deutsche Aufklärungsdrohnen gar nicht abschießen. Die fallen nämlich bei minus 19 Grad Celsius wegen Vereisung ganz allein vom Himmel. Diese Temperatur ist während der Winter im ukrainisch-russischen Grenzgebiet eher die Regel als die Ausnahme, und außerdem ist es in Höhen zwischen 3.000 und 5.000 Metern ohnehin noch merklich kälter als am Boden.

Deutschlands größter Feind wird zunehmend Deutschland selbst - mit seiner Selbstüberschätzung, die von den Verantwortlichen einfach nicht wahrgenommen wird, mit seinen Ankündigungen, die selten durchführbar sind, und mit seinen Drohgebärden, die niemand mehr ernstnehmen kann. Da hilft auch kein ›böser Blick‹.
ElsaLaska - 18. Okt, 19:49

Saugut.

Operation "Broken Wing" ist nachhaltig, zukunftsträchtig, gendergerecht und gleichgestellt.

ElsaLaska - 18. Okt, 20:55

Apropos.

Das mit dem DREIMAL Verheiratet, habe ich nirgendwo gefunden. Die Popen können meines Wissens noch einmal. Aber mehr nicht.

Taras Sirko - 18. Okt, 21:01

Isch bin aba

kein Pope ;-)

Nun ja, die Orthodoxen sind bezüglich natürlicher Beziehungen nachsichtiger, dafür aber hinsichtlich nichtnatürlicher Beziehungen strenger. Wie es sich bei der Anzahl der Ehen orthodoxer Priester verhält, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass die Weltgeistlichen bis zur Ebene Erzpriester (entspricht wohl in etwa dem katholischen Dekan) heiraten können und sogar sollen, weshalb die Bischöfe aus den Reihen der zölibatär lebenden Ordensgeistlichen kommen.

Ansonsten gilt in der Orthodoxie: drei Hochzeiten, zwei Scheidungen. Wobei während der Zeremonie bei Hochzeit 2 und 3 Bußgebete durch Priester gesprochen werden. Im Gegensatz zum Katholizismus hält eine gültige Ehe dann aber auch über den Tod hinaus an, d.h. selbst der Tod scheidet eine orthodoxe Ehe nicht.
ElsaLaska - 19. Okt, 14:27

Operation "Frozen drone"? :-)))


Taras Sirko - 19. Okt, 17:17

:-))))

Legen wir noch mal nach: Die OSZE möchte überhaupt keine Militärbeteiligung, sondern eine rein zivile Beobachtermission durchführen. Vermutlich ist im Bundesverteidigungsministerium nicht wirklich bekannt, dass die OSZE der Gegenpart der NATO ist, deeskalierend wirkt und daher auf nichtmilitärische Aktionen setzt. Außerdem streikt gerade die Bahn, da muss die Bundeswehr eh daheim bleiben :-))))
ElsaLaska - 20. Okt, 00:37

Allmählich finde ich auch

bleibt doch zuhause, Jungs.
Ich guck derweil Rambo. Der kann sich immerhin selbst nähen.
Taras Sirko - 20. Okt, 11:59

Zuhause

ist es eben am schönsten ;-)
ElsaLaska - 20. Okt, 13:38

Übrigens haben wir heute mal wieder

die gefühlt achtzigste russische Invasion in der Ukraine...
Taras Sirko - 20. Okt, 13:48

Dabei ist nicht

eine einzige jemals bewiesen worden. Der größte Witz war Poroschenkos Bestätigung des Abzugs von 70% der russischen Truppen aus dem Donbass, obwohl niemand wusste, wie viele Leute überhaupt dort waren. 70% von wieviel? Wer da nichts Arges denkt ... ;-)
ElsaLaska - 20. Okt, 14:21

off-topic

Aber ganz sicherlich interessant für dein Blog:

>>Die Mehrheit der Soldaten (57 Prozent) und sogar viele Soldatinnen selbst sagen, dass die Bundeswehr sich durch die Verweiblichung verschlechtert habe. Bei der gleichen Untersuchung hatten 2005 nur 52 Prozent der Männer von einer Verschlechterung gesprochen. 34 statt früher 28 Prozent der Soldaten glauben, dass Frauen dem harten Leben im Felde beziehungsweise zur See nicht gewachsen sind.<<

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/personalprobleme-der-bundeswehr-fehlende-kraft-der-kameradinnen/10811998-4.html
ElsaLaska - 20. Okt, 14:29

PS.

Die Wirtschaftswoche stellt fest, dass die körperliche Kraft von Frauen einfach nicht ausreiche.
Ich möchte jetzt nicht als antiquiert denkend gelten, aber was mich ein wenig ermüdet, ist, dass in egal welchem Diskurs, den ich aktuell verfolge, irgendwann einmal, nach viel Gegeifer, plötzlich eine BINSE ausgesprochen wird. Ich meine, jedermann und jedefrau weiß, dass Männer - in der Regel - über mehr Muskelkräfte verfügen, als Frauen. Das weiß man vermutlich schon seit Anbeginn der Menschheit? Und jetzt kommt die Wirtschaftswoche und formuliert das im Herbst 2014 einfach aus. Als wäre es die absolut neueste Erkenntnis (natürlich ist sie es für gleichgestellte und gender-Mainstreambeauftragte, aber die werden das fleißig dementieren, was jedes Kind seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte eigentlich weiß).
Klasse.
Wirklich großartig.
Taras Sirko - 20. Okt, 14:39

Das mit den Frauen

habe ich ja auch geschrieben, nur eben netter, weil es mir nicht darum geht, Frauen irgendetwas nachzusagen. Aber natürlich ist es so, dass man für bestimmte Stellen körperliche Robustheit notwendig ist. Zu meiner aktiven Dienstzeit hat man 65 bis 70 kg bis zum Flieger geschleppt, wieder am Boden waren es immerhin noch 35 bis 40.

Das Problem: Man geht beim heutigen Soldatenbild mehr vom 'Robo-Soldier' und 'Drohnenlenker' aus, und als 'Fernsteuerungsbediener' muss man keine Körperkraft haben. Nur zeigt sich eben deutlich, dass es allein mit Technik nicht funktioniert. Es steckt da wieder der politische Wille dahinter, der mit der Realität nicht übereinstimmt - schon wegen der körperlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Anstatt diese Unterschiede normal und schön zu finden, sollen sie mit allen Mitteln gleichgemacht werden. Und das ist nun mal der pure Unsinn.
ElsaLaska - 20. Okt, 15:06

Da sagst du was.

>>Anstatt diese Unterschiede normal und schön zu finden<<

Es fehlen mir in der heutigen Zeit die Hymnen auf mutige, opferbereite Frauen. Früher hat man diese Tugenden besungen. Interessanterweise war das zu einer Zeit das Thema, als gerade auch die Männer besungen wurden, die opfermutig, schlachtenerprobt und "milte" gestimmt waren gegenüber ihren Untergebenen. Wo man die originär männlichen Tugenden nicht mehr hochhält, da fehlt es natürlich auch an Würdigung gegenüber den Tugenden der Frauen.
Wir haben ja nicht nur eine Geringschätzung der Mutterschaft und Familie zur Zeit, sondern ebenso eine Ignorierung der Väterlichkeit und Männlichkeit. Das zieht sich gleich.

Je länger ich darüber nachdenke, desto beeindruckter bin ich von unserem Herrn Jesus, der natürlich seine männlichen Jünger und Apostel sehr wertgeschätzt hat. Aber die Frauen noch viel mehr. Und wie viel Wertschätzung er für sie übrig hatte. Er hat die Frauen von Herzen geliebt, verstanden und wollte sie nicht missen. Und DAS, obwohl er ja die Genesis auch kannte und sich hätte verächtlich äußern können.
Taras Sirko - 20. Okt, 15:15

Das Prinzip

des 'gender mainstreaming' ist ja nun leider die Missachtung der geschlechterbezogenen Tugenden und deren Ausmerzung. Die Zukunft dieser Fantasten besteht aus weiblichen Männern und männlichen Frauen - und 4.000 anderen Geschlechtern. Jeder Widerstand gegen den Genderquatsch wird von dessen Anhängern 'sanktioniert' (worüber ich vorhin einen neuen Blogbeitrag begonnen habe). Eigentlich kann man sich hierzulande nur noch die Haare raufen ...
clamormeus - 23. Okt, 00:41

>>Die Milizen müssen deutsche Aufklärungsdrohnen gar nicht abschießen<<

Gebratene Drohnen werden vom Himmel fallen, schockgefroren oder so...da war doch mal was?

Rosinenbomber 2.0?

Taras Sirko - 23. Okt, 13:49

Wir sollten einfach nur

stolz darauf sein, die Metamorphose der Holzmichl-Gesellschaft zur Schrottmichl-Gesellschaft miterleben zu dürfen ;-)

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ElsaLaska - 16. Feb, 13:53

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